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Hannoversche Allgemeine | 26.01.2012

Wer es nicht nötig hat, schaut nicht mehr fern

Von Uwe Janssen. Foto: dpa.

Oliver Kalkofe über das Fernsehen, warum es ihn wütend macht – und über seinen Bühnenfreund Achim Mentzel. Ein Interview mit dem ehemaligen Hannoveraner.
Herr Kalkofe, Sie touren mit dem Ost-Entertainer Achim Mentzel. Diese Beziehung hat eine lange Geschichte. Wann sind Sie einander zum ersten Mal begegnet?
Das hat in den Neunzigern angefangen. Ich habe ihn damals für "Kalkofes Mattscheibe" entdeckt. Ich wusste nicht, dass es so eine Gestalt wie ihn überhaupt wirklich gibt, und habe ihn zuerst für eine Computeranimation gehalten. "Achims Hitparade" und das gesamte MDR-Programm – das entdeckte ich alles damals zum ersten Mal, es war phantastisch! Dann habe ich ihn in der Mattscheibe dem West-Publikum vorgestellt, er wurde schnell zum Running Gag. Und – hat er sich beschwert?
Nein, er hat übers Fernsehen zurückgegrüßt... Weiterlesen

Neue Presse | 14.01.2012

Mit Durchblick auf der Mattscheibe

Von NP-Vize Bodo Krüger sowie die Redakteure Evelyn Beyer und Stefan Gohlisch. Foto: Behrens.

Er ist der Rächer der Verderbten, derjenige, der jeden Unsinn, der im Fernsehen verzapft wird, gnadenlos ad absurdum führt. Der aus Hannover stammende Satiriker Oliver Kalkofe hat mit seiner Sendung "Kalkofes Mattscheibe" selbst Mediengeschichte geschrieben. Im großen NP-Interview spricht er über Bundespräsident Christian Wulff, seine Aktivitäten und Fernsehen heute... Weiterlesen

Zitate

über den Bundespräsidenten "Für Christian Wulff freut es mich, weil das Image des Langweilers langsam abbröckelt." über seine Sendung "Stoff für Kalkofes Mattscheibe gibt es momentan ohne Ende. Ich wäre sofort bereit." über Mediennutzung "Das Komische ist doch, dass Menschen, die Fernsehen mögen, gar nicht mehr fernsehen." über das Fernsehthema Nummer eins "Das ZDF müsste Wetten, dass...? mit einem Schock beenden.".

Presse | Achim Mentzel und Oliver Kalkofe auf Tour

TOURNEE: Der eine teilt aus, der andere steckt ein

maerkische allgemeine

Oliver Kalkofe und Achim Mentzel unterhielten die ausverkaufte Arena mit "Großem Gernsehen"

POTSDAM / SCHIFFBAUERGASSE - "Wie kannst du dich mit dem unterhalten?", sollen Achim Mentzels Hitparade-Kollegen gefragt haben, als er nach Hamburg fuhr, um Oliver Kalkofe zu besuchen. Der Mann, der sich bei "Kalkofes Mattscheibe" Woche für Woche über Mentzel lustig machte: Seine Frisur bestehe aus zwei Wischmopps, und überhaupt gleiche er einer Mischung aus Wiesel, Mops und Kaulquappe. "Als ich das Mitte der 90er Jahre im Fernsehen sah, hab ich nur gelacht: Jetzt geht's ab in den Westen, das ist Werbung!"
Das Lachen verging ihm mit den Jahren nicht, im Gegenteil: Auf eine gemeinsame Tournee durch den "wilden Osten" hat sich der gebürtige Berliner eingelassen. Am Montagabend startete das "Große Gernsehen" in der ausverkauften Waschhaus-Arena die zwei Wochen dauernde Tour.
Während des zweieinhalb stündigen Programms blickten Mentzel und Kalkofe im Gespräch und mit Hilfe zahlreicher Fernsehausschnitte auf ihre "Liebe" zurück. Dabei wurde die Rollenverteilung noch einmal klar: Kalkofe teilt aus, Mentzel steckt ein. Da wird ein Kinderbild des zweijährigen Achim auf die Großbildleinwand projiziert, und Kalkofe (selbst mit gut genährtem Wohlstandsbauch) spottet über dessen dicken Beine, ein halbnackter Mentzel nebst aufblasbarem Delfin in einem Swimmingpool oder in unvorteilhaftem Prinzessinnenkostüm ("Du siehst aus wie die dicke Schwester von Gwyneth Paltrow.") Als "privater Abend" wird den Potsdamern die Show angekündigt – Fragen sind ausdrücklich erwünscht, und so dauert es nicht lang, bis jemand wissen möchte, wo denn die Kinderbilder von "Kalki" blieben. Nix da! Lieber weiter mit einem Ausschnitt aus "Let' Dance", darin der runde Mentzel in pinker Satinhose und Hawaiihemd neben einer agilen langbeinigen Tänzerin. Wem hier noch nicht die Spucke weggeblieben ist, dem singt Achim Mentzel live zwei Ständchen; damit er nicht von der Bühne fliehen kann, wird Kalkofe festgekettet. Zu einem zaghaften Schunkeln lässt sich das Publikum bei "Alles Achim oder was?" und "Oh wie ist das schön" hinreißen, es singt für Mentzel sogar "Oh wie bist du schön". Kalkofe und Mentzel sind wieder quitt.

Märkische Allgemeine | 02.11.2011 | Von Juliane Primus

TV-Terminator Oliver Kalkofe und Schunkelmonster Achim Mentzel gehen jetzt gemeinsam auf die Bühne

Papa? Sohn? Tournee!

berliner zeitung11.10.2011 | Von Andreas Kutz
Foto: Christian Schulz

Wenn man zwei menschliche Wesen auf der Suche nach Ähnlichkeiten nur lange genug betrachtet, wird man mit großer Sicherheit fündig. Das funktioniert auch beim Komiker Oliver Kalkofe und der singenden Stimmungskanone Achim Mentzel.
Seit Jahren haben beide immer wieder die Vermutung geäußert, sie seien Zwillinge, die bei ihrer Geburt getrennt wurden. Dagegen sprachen schon immer die für eine Zwillingsgeburt doch arg weit auseinanderliegenden Geburtsdaten: Kalkofe kam im September 1965 auf die Welt, Mentzel schon im Juli 1946. Deshalb versuchen beide, nun eine plausiblere Erklärung für ihre Ähnlichkeit und ihr inniges Verhältnis zu liefern. Vielleicht hat Mentzel ja einfach bloß den Überblick über seinen Nachwuchs verloren? Bisher anerkannt sind acht Mentzel-Kinder. Kalkofe: "Aber die Dunkelziffer ist riesig." Vielleicht ist er selbst ja auch ein Balg des Schunkelmonsters? Kalkofe versuchte das zu ergründen: "Ich habe meine Mutter gefragt ..." Gemeinsame Gesangsnummer
Dass die sich an keine Begegnung mit Mentzel erinnern kann, ist für ihren Sohn noch kein Grund, von dieser Theorie abzulassen. Seine Erklärung: "Wenn man ein furchtbares Erlebnis hat, dann löscht das Gehirn das ja oft."
Auf jeden Fall gehen beide jetzt auf gemeinsame Tournee mit der Show "Großes Gernsehen", bei der sie vom 31. Oktober an (Tourstart ist im "Waschhaus" in Potsdam) ihre gemeinsame Fernsehgeschichte auf die große Leinwand bringen. Sie werden dabei auch am 7. November im Theater am Kurfürstendamm auftreten (Tickettelefon 88 59 11 88), und Kalkofe ist sich völlig bewusst, dass er um mindestens eine gemeinsame Gesangsnummer mit Mentzel wohl nicht herumkommen kann. Also bietet er schicksalsergeben schon mal eine an: "Ich wäre bereit, mit Achim einen Teil seines ,Spreewaldgurkensongs' zu singen. Der berührt mich immer sehr emotional."
Um ein anderes Lied beneidet Kalkofe den Kollegen richtig: "Brandenburg", die inoffizielle Hymne des Bundeslandes, in der Rainald Grebe beschreibt, wie Achim Mentzel das Autohaus nicht findet, in dem er einen Auftritt hat. Mentzel versteht, warum ihn nun auch Grebe verspottet: "Wenn einer oben ist, dann hängen sich alle wie die Kletten ran." Und gibt nebenbei zu, dass er wirklich in Autohäusern auftritt: "Autohäuser, Möbelhäuser, Dorffeste. Ich nehme alles an. Das ist kein Gag. Wirklich!" Dabei müsste er gar nicht mehr arbeiten, denn er bekommt seit August eine üppige Altersrente: "Ich habe sehr gut eingezahlt."
Kalkofe begann 1995 Mentzel in seiner TV-Sendung "Mattscheibe" böse als den "Johannes Heesters des östlichen Neandertals" zu verspotten und bescheinigte ihm, ein Mann zu sein, der einfach alles kann: "Nicht Singen, nicht Tanzen, nicht Sprechen." Bei hitzigeren Gemütern würde das für eine lebenslange Feindschaft reichen, in deren Verlauf sich Heerscharen von Rechtsanwälten die Nasen vergolden könnten. Nicht so bei Mentzel. Der begann 1996, in seinen Sendungen mehr oder weniger versteckte Grüße an Kalkofe unterzubringen. So stand einmal bei "Achims Hitparade" im Hintergrund an einer Schultafel "Kalki ist doof!"
Sofort per Du
Kurz darauf telefonierte man miteinander, war sofort per Du und vereinbarte immer wieder gemeinsame Sendungen und Filme wie die Ostfernseh-Spezialausgaben der "Mattscheibe" und die Kinofilme "Der Wixxer" und "Neues vom Wixxer". Gerade ist es mal wieder besonders schwierig, für Filme die Finanzierungen zu organisieren. Genau das bremst auch Oliver Kalkofe und seine Kollegen Bastian Pastewka und Oliver Welke, die gern sobald wie möglich den dritten "Wixxer"-Film realisieren würden. Kalkofe: "Ich würde gern nächstes Jahr drehen." Ob das klappt ist nicht klar. Eine Besetzungsfrage gilt allerdings als sicher. "Achim wird natürlich wieder dabei sein. Muss ja. Sonst gibt es keine Fördergelder. Er wird als ,Aufbau Ost' abgerechnet ..."

Zur Berliner Zeitung

Land unter beim KLASSIK RADIO:

CINEMA SHOW abgesetzt und weichgespült

Von Oliver Kalkofe - 26.08.2011

Und wieder hat es eine der letzten individuellen Radio-Sendungen erwischt, die es noch Spaß machte, sich anzuhören: die CINEMA-SHOW mit Florian Schmidt und Holger Wemhoff. Denn glücklicherweise hat nun auch bei KLASSIK RADIO die moderne Marktanalyse der Hit-Rotation-Superhit-Sender Einzug gehalten und soll durch Abschleifen der individuellen Eigenständigkeiten zu leichterer ‘Durchhörbarkeit’ verhelfen. Nach massiven Protesten der Fans wurde stattdessen nun – unter gleichem Namen – eine formatierte Kinoshow aus der Retorte eingesetzt, glatt und langweilig, seelenlose Massenware wie überall... aber eben schön durchhörbar und zum Nicht-Beachten gut geeignet.

Nachdem die Beschwerden der Fans zu massiv wurden, entschied man sich bei KR, die Posting-Funktion auf der Facebook-Seite abzuschalten. Das ist natürlich keine Zensur, aber die Seite soll ja schön durchlesbar bleiben. Und wenn man schon eine gloriose Fehlentscheidung im Dienste der Hörer gewaltsam durchgeboxt hat, möchte man nicht andauernd darauf hingewiesen werden.

Christian Becker, Produzent

Christian Becker"In der Vergangenheit war ich stets so begeistert von Ihrem Sender, dass ich meine Filmverleih-Kollegen immer animiert habe, für unsere und andere Produktionen auf Klassik Radio Werbung und Werbetrailer zu schalten. Jedoch ist mir in den letzten 24 Stunden so viel Kritik in verschiedenen Foren und auf Facebook zugetragen worden dass ich Ihnen einfach mal kurz schreiben muss: Wir alle sind, wie Sie vielleicht vor der unglaublichen Zensur auf der Klassik Radio- Facebook-Seite gesehen haben, besorgt über die Einstellung der CINEMA SHOW, der einzigen bundesweiten großen (echten) Kinosendung im Radio."

Christian Becker ist Produzent von "Wickie und die starken Männer", "Die Welle", "Vorstadtkrokodile" der "WiXXer"-Filme u.v.a.

Leider kenne ich dieses Vorgehen aus meiner Zeit bei Radio ffn und der damaligen Absetzung des FRÜHSTYXRADIOs nur all zu gut. Das Ignorieren und Aussetzen der Hörerproteste bei gleichzeitigem Verschanzen hinter fadenscheinigen MA-Ergebnissen, das Abschaffen der programmlichen Individualität zugunsten massenkompatibler Durchhörbarkeit - es hat sich leider nichts geändert. Damals allerdings ließen sich die Hörer weder einschüchtern noch ignorieren und durchbrachen die Mauern der Sturheit, sodass das FSR zurückkehrte. Wie schön wäre es noch einmal erleben zu dürfen, dass das reale Publikum (nicht das imaginäre einer - das wissen wir alle - höchst irrwitzigen Marktanalyse!) von einem Sender ernst genommen wird. Und dass Qualität und Individualität der eigenen Programme wieder geschätzt statt abgeschafft werden.

Wahre Klasse erreicht man nicht durch Abschleifung und Anpassung, sondern durch eigene Größe. Gerade das Klassik-Radio sollte hier nicht als schlechtes Beispiel dienen.


Oliver Kalkofe

Aktuelles aus der Presse

Presse | Rockbär.de | Sebastian Pertsch | 26.06.2011

Oliver Kalkofe: Kein Mitleid für 9live

Oliver Kalkofe (46) bezeichnet sich selber als "Kritiker-Papst-Terminator-Gott" des deutschen Fernsehens. Mit Kalkofes Mattscheibe (Adolf-Grimme-Preis) sorgt er seit rund 20 Jahren für erbarmungslose Schrecken – kein Medienmacher, kein Protagonist des vermeintlichen Qualitätsfernsehens ist vor ihm sicher. Aber auch als Filmemacher (Der Wixxer) und Synchronsprecher (Konferenz der Tiere, OSS 117, Monsters vs. Aliens) stellt er seine Qualitäten immer wieder unter Beweis. Sein Hang zur Parodie ist jedem offensichtlich, aber es steckt weit mehr dahinter: Er möchte die Leute wachrütteln und für neues, besseres Fernsehen begeistern.

Das ausführliche Gespräch mit Oliver Kalkofe habe ich im Rahmen der Deutschland-Premiere der BBC-Fernsehserie Come Fly with me aufgezeichnet. In der britischen Produktion schlüpfen die Comedy-Stars Matt Lucas und David Walliams (Little Britain) in 50 verschiedene Charakterrollen – der Austragungsort: ein fiktiver Flughafen. In Großbritannien sorgte die Pilotfolge mit 12,5 Mio Zuschauer für einen außerordentlich guten Start – kein Comedy-Programm wurde 2010 häufiger gesehen. Die deutsche Synchronisierung haben Oliver Kalkofe und Oliver Welke (heute show) übernommen. 3 der 6 Folgen sind bereits fertiggestellt, gab Welke bei der Premiere im Gernsehclub bekannt. "Come Fly with me" startet in Deutschland am 31.07.2011 auf Comedy Central.

Im Interview gab Kalkofe einige bislang unbekannte Infos bekannt: So wird er nicht weiter über die Sozialen Netzwerke lästern, sondern stattdessen bald selber eine Facebook-Page präsentieren und dabei ordentlich mitschreiben. In den nächsten drei Wochen wird vermutlich die Mattscheibe eingetütet und es beteiligen sich wohl gleich zwei Sender an der Neuauflage. An Triple WixXx wird weiter gearbeitet und es wird dieses Jahr eine Audio-CD der Mattscheibe aus dem Frühstyxradio geben. Des Weiteren spricht sich Kalkofe für Kerkeling als Nachfolge von Gottschalk aus, findet die neue Wochenshow "ganz furchtbar" und hat absolut "kein Mitleid" mit dem Ende von 9 live ("es war wirklich Betrug"). Ich wünsche viel Vergnügen und ein fröhliches Kommentieren!

Hier zu lesen

Presse | Kalk auf dem Schirm

Kalk bei metropol.tv

Das Internationale Werbefilmfestival spotlight in Mannheim. Nach Stationen in Ravensburg, Friedrichshafen und dem Europa-Park in Rust fand das größte Werbefilmfestival im deutschsprachigen Raum ab 2010 erstmals im Mannheimer Congress Center Rosengarten statt. Das filmaffine Publikum der Metropolregion Rhein-Neckar erwartet eine intensive Festivalnacht: mit einer unterhaltsamen Best-of-Auswahl aktueller deutschsprachiger Werbespots, den scharfzüngigen Anmerkungen von Mediensatiriker und Moderator Oliver Kalkofe und einer rauschenden After-Show-Party mit Helmut Zerlett & Band und Special Guest Max Mutzke.

metropol.tv

Texte | Klartext Magazin

Koma-Fernsehen braucht keiner!

[Mit freundlicher Genehmigung von klartext-magazin.]

Oliver Kalkofe drischt in seiner "Mattscheibe" auf das Fernsehen ein. Im Interview fordert er nun das Ende der GEZ.

Interview: Carsten Eberts und Martin Machowecz
Fotos: Thomas Klinger

Seit 15 Jahren ist Oliver Kalkofe, 43, mit seiner Sendung "Kalkofes Mattscheibe" erfolgreich. Für Klartext zeigt der Verwandlungskünstler, wie gelangweilt viele Deutsche vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen sind.

Herr Kalkofe, was ist so schlimm am gebührenfinanzierten Fernsehen?

Die GEZ ist ein ungerechtes und unlogisches Zwangsabgabesystem. Ich habe nichts gegen die öffentlich-rechtliche Idee. Aber gegen einen Apparat, der Leute bespitzelt und ausspioniert. Das System ist so kompliziert, dass fast jeder Fehler machen muss.´

Sagen Sie uns, wie es besser geht.

Weiterlesen…

Presse | KalkWatch - Die entkalkte Journaille

Die Tour in der Presse (updated)

Das Berliner Stadtmagazin ZiTTY spricht mit dem Kalk über Horst, Fernsehen und Bühne und warum die Bühnen-Mattscheibe gerade besonders viel Spaß macht.: hier zu lesen.

SAT.1 Niedersachsen spannt den Bogen in einem kleinen Filmspecial ganz weit von den Anfängen im Radio bis zur aktuellen Tournee: Hier.

Im Onlinemagazin TV-Kult gibt's ein großes Kalk-Interview das den Bogen von Pannen bei der Show in Cloppenburg über den Gernsehclub, neue TV-Mattscheiben und den dritten "WiXXer"-Film bis hin zu "Die drei ???" spannt. Das Interview gibt's hier zu lesen. In einem anderen Artikel, einer Tourkritik, zeigt sich der TV-Kult-Rezensent schwer beeindruckt vom Kalk als Live-Performer: hier zu lesen.

Die Welt Online feiert Kalkofe hier als Weltmeister der Mediensatire in Höchstform und bescheinigt ihm Fernsehkritik auf höchstem Niveau live und in Farbe.

„GRÄFIN GESUCHT und Uri Geller bekommen mit Stil und brachialem Wortwitz ihr Fett weg. Ein hundertzwanzigprozentiger Brüller“ – „So richtig genial die Sau raus lassen – … “ [„Extra TiP“, Göttingen]

„Der Fernseh-‚Godfather of Mediensatire’ und Erfinder der ‚Mattscheibe’ hat am Freitag im Cottbuser Weltspiegel für ein ausverkauftes Haus gesorgt. Mit seinem neuen Soloprogramm sorgte er für stürmischen Beifall und viel Gelächter bei seinen Fans. Ob Finanzkrise, unsere Politiker, Uri Geller oder einfach nur der gesammelte Fernsehfrust, hier war für jeden etwas dabei. [„Lausitzer Rundschau“ und „Lausitz 20 Cent“]

„Im Hörsaal 1, wo sonst leise Professorenworte oder feine Streichquartette andächtig das Ohr passieren, entfesselte er wilde Furien des schlechten Geschmacks, die wie immer gnadenlos zur Strecke gebracht wurden. Unter frenetischem Jubel seiner Fans zeigte der ‚Kalkman’, dass er live mindestens so gut ist wie in seinen ausgefeilten Fernseh-Parodien oder den genial-brachialen Kolumnen.“ – „…der Großinquisitor aller TV-Sünde…“ [„Westfälische Nachrichten“]

Presse | KalkWatch - Die entkalkte Journaille

Oliver Kalkofe: „Ich suche mir meine Opfer selber aus!“ [UPDATED]

[22.10.2008] Kalkiges Rauschen im Blätterwald: Kalk und Welk standen David Denk für die taz Rede und Antwort. Themen: Frühstyxradio, Mattscheibe, Kollegenschelte und der Qualität deutscher Comedy. Zum Deutschen Comedypreis, der gerade in Köln Mario Barth die vierte Auszeichnung in Folge beschert sagt Kalkofe: „[Der Comedypreis] ist wie Weihnachten bei den ‚Sopranos’: jeder weiß, was er kriegt. Entweder man gehört zur Familie und hat dem Paten den Ring geküsst oder man hat sowieso keine Chance.“ Im WamS-Gespräch mit Benjamin von Stuckrad-Barre nimmt Oliver Kalkofe am 19.10.08 unter anderem zur aktuellen TV-Qualitätsdiskussion Stellung; Er sagt, er wünsche sich auf keinen Fall das Traum-Programm von Marcel Reich-Ranicki: „für den ist ja 3sat schon Super-RTL“. [UPDATE] In der Rhein-Neckar-Zeitung eröffnet Kalkofe Rafael Bujotzek, dass er sich sogar neue TV-Perspektiven vorstellen könnte: „Ich könnte mir auch so etwas wie Latenight vorstellen […] weil ich gerne im Fernsehen wieder ein richtig böses Wochenrückblicks-Format hätte.“

taz: „Ich suche mir meine Opfer selber“ LESEN…
WamS: „Warum Kulturfernsehen das Allerschlimmste ist“ LESEN…
Rhein-Neckar-Zeitung: „Fernsehen macht doof“ LESEN… [PDF]

Presse | KalkWatch - Die entkalkte Journaille

Kalk im CSU-Wahlkampf?

[29.09.2008] Seit Wochen argwöhnen Presse und Internet, Oliver Kalkofe habe versucht, unter dem Tarnnamen „Barbara Titzsch“ unerkannt in Nürnberg für die CSU zur Bezirkswahl anzutreten.

Sogar das Nachrichtenmagazin TITANIC forderte den Kalk am 25. September zum Outing auf: „Oft sehen Sie in den Mattscheiben-Verkleidungen ja täuschend echt aus. Aber dass Sie Bezirksrätin Barbara Titzsch von der CSU sind, das glaubt Ihnen doch kein Mensch! Jedenfalls nicht TITANIC.“ Im Kölner EXPRESS dementierte Tags drauf Frau Titzsch mit einem kecken: „Kalkofe ist mir vom Wegschalten bekannt.“

Tatsächlich bereitete sich der Kalk auf die Frühstyxradio-Minitour vor, während die real existierende Barbara Titzsch ihren Wahlkreis in Nürnberg-Ost mit satten 36,47% der abgegebenen Stimmen (also nur knapp sieben Prozentpunkten unter dem CSU-Landesergebnis) für sich gewinnen konnte.

Hossa!

Presse | KalkWatch - Die entkalkte Journaille

Kalk im Magazin für deutsche Musik

[21.09.2008] smago!, laut Selbstaussage „Das Magazin für deutsche Musik“, zeigt sich bereits am 22.08.2008 angesichts der „Amigos“-Satire aus Kalkofes Mattscheibe optimistisch: „‘Gruftige Grabgesänge’, ‚ein Hauch von Verwesung auf CD’... Oliver Kalkofe zieht die Amigos ganz schön durch den Kakao: ‚Diese weinerlichen Wasserleichen sind gebündelte Selling-Power. Wer all die gruftigen Grabgesänge gekauft haben mag? Taube Außerirdische? Unter der Erde lebende Morlocks? Oder einfach all die Kunden, die keinen Bock mehr hatten, noch länger auf die nächste Rückkehr von Modern Talking zu warten?“ Die Amigos müssen sich jedoch nicht grämen, denn im Grunde genommen kann man es als Auszeichnung betrachten, von Kalkofe ‚vergackeiert’ zu werden. Insofern stellt diese – sprechen wir es jetzt ruhig einmal offen aus – ‚Verarsche’ ein echter Ritterschlag.“

Ganzen Artikel lesen…

Die Amigos-Satire: Teil 1 hier und Teil 2 hier. Und natürlich auf DVD.

Presse | KalkWatch - Die entkalkte Journaille

Neue Kalk-Interviews im MERKUR und bei newsclick

Rheinischer Merkur, 11.09.2008: „Kalkofes Mattscheibe ist gut bezahlt, da will ich nicht klagen. Aber das bedeutet ein halbes Jahr Vollzeitarbeit, bei der ich das übelste TV-Programm der Welt ansehen und auswählen muss. Was das für psychische Schäden hinterlässt, kann eigentlich kein Mensch bezahlen. Dafür ist es dann wieder relativ wenig. Würde ich mich beim Promi-Schiffeversenken in ein Schlauchboot setzen und ins Wasser schubsen lassen, zwei Sätze sagen und einmal in die Kamera winken, würde ich mehr Geld verdienen. Das machen ja auch viele.“ ganzer Artikel

Einiges zur Kalk'schen Jugend in Peine gibts bei newsclick, 12.09.2008: „Ich bin mit zehn Jahren nach Peine gezogen und habe bis zum meinem Studium dort gelebt. Auch wenn ich mich schon häufiger auf ironische Weise etwas abwertend über Peine geäußert habe, war es eine sehr schöne Jugendzeit dort. Peine ist eine Stadt, die keine großen Extreme kennt, so wie ich es zurzeit in Berlin erlebe. Dafür ist Peine zu groß für eine Kleinstadt, aber zu klein für eine Großstadt.“ ganzer Artikel

Presse | Westfälische Nachrichten, 22. August 2008

Oliver Kalkofe: Das Publikum wird von den Sendern verachtet

Eigentlich ist das Fernsehen Oliver Kalkofes liebstes Kind. Aber vieles, was er da so sieht, gefällt ihm überhaupt nicht. TV-Kritik ist nicht nur seine Leidenschaft, sondern auch sein Beruf: In der Serie „Kalkofes Mattscheibe“, deren aktuelle Staffel am 1. September auf DVD erscheint, hält er Machern wie Zuschauern den Spiegel vor. Was ist sein Problem? Unser Redaktionsmitglied Gunnar A. Pier fragte nach…

Herr Kalkofe, Sie stellen dem deutschen Fernsehen ein miserables Zeugnis aus. Was sind die drei größten Probleme?

Kalkofe: (überlegt) Kein Mut, keine Ideen, kein Geld. Das erste ist das Schlimmste: kein Mut, etwas Neues zu versuchen, auch mal Fehler zu begehen. Kein Mut, etwas zu machen, was das Publikum überrascht. Kein Geld kommt dazu: Das Fernsehen wird nur noch getrieben vom Geld. Keine Ideen: Es will auch niemand welche haben.

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Im Lokalteil der WESTFÄLISCHEN NACHRICHTEN vom 23.08.08 außerdem zu lesen: "Oliver Kalkofe - Münster war für mich New York".

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Presse | NEON, Juni 2008

NEON: Großes Kalk-Interview

Fragen über Fragen: Heute schon ’nen Hals gehabt? Spüren sie Altersmilde? Gehen die falschen Leute zum Fernsehen? Tut Ihr Job körperlich weh? Verspüren Sie die Schizophrenie des Hofnarren? Wird das Fernsehen am Ende stärker gewesen sein als Sie? Haben Sie Angst vor Kader Loth?

Diese und viele andere Fragen beantwortet Oliver Kalkofe im großen Interview der Juni-Ausgabe des Magazins NEON in 2008.

Hören & Sehen | Video | Kalk unterwegs

Der WiXXer kommt: SPIESSER-Vertretungsstunde mit Kalkofe

[12. April 2008] Eigentlich wollte er ja Vokabeln abfragen, aber letztlich hat er sich doch noch umentschieden: Kalkofe gibt eine Stunde Medienkritik im Fach Deutsch. Und er erzählt der 10. der Georg-Forster-Oberschule in Berlin, was seine Lieblingsserien sind, was sein geringster Marktanteil war und warum man auf keinen Fall einen GEZ-Fahnder in die Wohnung lassen sollte. Im Juniheft gibts dann die komplette Vertretungsstunde - schwarz auf weiß.

Zum Video bei SPIESSER.DE

Kickern mit Kalkofe

DVD Night München 2007

Die Neues vom WiXXer Doppel Deluxe Edition ist der DVD Champion 2007

Süddeutsche Zeitung, 16.11.2007

„ […] Es ist vor allem der Abend des Joachim ‚Blacky’ Fuchsberger. Dass alle 500 Gäste im Ballsaal spontan aufstehen und dem Schauspieler minutenlang applaudieren, liegt auch an Oliver Kalkofe. Der Satiriker (Kalkofes Mattscheibe) und vielseitige Darsteller hat Fuchsberger nach langem Werben (‚Ich habe ihm den schleimigsten Brief meines Lebens geschrieben’) für seinen Film Neues vom WiXXer gewonnen […]Ganzen Artikel lesen…

Medientage München 2007

Casting plus Coaching und ein Schuss Events

Werben und verkaufen, 09.11.2007

Videocast. Darin: Oliver Kalkofe nach seinem vieldiskutierten Redebeitrag im Interview. Zum Videocast…

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