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Die Konferenz der Tiere

Am 14. Januar 2011 erhielten Holger Tappe und Reinhard Klooss im Rahmen des 32. Bayerischen Filmpreises den Preis für den besten Kinderfilm für "Konferenz der Tiere". Begründung der Jury: "Erich Kästner, der 1947 seine parabelhafte Kindererzählung 'Die Konferenz der Tiere' schrieb, wäre stolz auf diesen Weiterdreh, der den Bogen vom Pazifismus der Nachkriegszeit zum heutigen Kampf für eine intakte Umwelt spannt: Der 3D-Animationsfilm von Holger Tappe und Reinhard Klooss überzeugt durch Aktualität, perfekte Technik und ist so auf Augenhöhe mit den großen amerikanischen Studio-Produktionen. Auch die Gefahr der Über-Pädagogik eines Betroffenheits- oder Guter-Wille-Films wurde mit viel Witz und liebenswerten Figuren umgangen, obwohl elegant fantastisch viele Aspekte unserer Gegenwart eingebaut sind. So muss ein Kinderfilm sein, der nicht nur den kleinen, sondern auch den großen Zuschauern Spaß macht."

Der Kalk gibt wieder seine Stimme ab. Und das im diesem Herbst gleich zweimal!

Die Konferenz der Tiere

Am 7. Oktober startete Die Konferenz der Tiere im Kino. Der 3D-Animationsfilm nach Erich Kästners Klassiker.

Der Kalk über KDT im Besonderen und das Synchronisieren im Allgemeinen: "Von den vielen schönen Aufgaben, die ich in meinem Beruf erfüllen darf, macht das Synchronsprechen fast am meisten Spaß. Das fängt schon damit an, dass es völlig egal ist, wie man aussieht. Man stellt sich ins Studio und arbeitet einfach nur mit seiner Stimme. Ich komme ja vom Radio und habe dort viele Sketche gesprochen. Diese rein akustische Arbeit hat mir beim Fernsehen gefehlt, aber durch die Synchronarbeit habe ich jetzt wieder die Möglichkeit dazu. Ich spreche die Figuren mit einer richtig kindlichen Freude und gebe so viel Power, dass ich abends total kaputt bin. Synchronisieren ist eine sehr präzise und anspruchsvolle Aufgabe.

Nun ist meine Rolle in Die Konferenz der Tiere außerdem endlich mal ein auffallend dünner Charakter. Das freut mich natürlich besonders, dass ich endlich mal einen dünnen Menschen sprechen darf. In den Anfängen meiner Synchronkarriere habe ich immer dicke pelzige Tiere in Fortsetzungen gesprochen. Meine ersten Rollen waren der zweite dicke Bär bei Dr. Doolittle 2, der zweite Eisbär in Der kleine Eisbär 2, der dicke Kater Garfield in Garfield 2. Erst später habe ich es geschafft, mich durch Robots oder Urmel voll in Fahrt in die Riege der Bösewichte hochzuarbeiten. Mal sehen, was als nächstes kommt. Vielleicht der jugendliche, gut aussehende Held, der mir vom Charakter und von der Figur her natürlich einfach näher wäre."

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